Hurra! // 40 Tage Sugar Cleanse geschafft

So zuckersüß fühlt sich Selbstliebe an

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Ich danke In Good Health für die Möglichkeit, den Online-Kurs Sugar Cleanse zu testen!

Ich will nicht lange um den ungesüßten Brei herumreden: Seit ich Mama geworden bin, habe ich mir zu wenig Zeit für mich und meine Ernährung genommen. Auf den Sugar Cleanse von Ärztin, Yogini und Ayurveda-Coach Dr. med. Janna Scharfenberg hatte ich deshalb schon seit Längerem ein Auge geworfen, der Online-Kurs stand monatelang auf meiner Yoga-Mama-Bucket-List. Jetzt habe ich es getan und hier kannst Du lesen, wie es war, 40 Tage auf Zucker zu verzichten und warum ich es als große Bereicherung empfunden habe…


Ich mag es gerne, neue Dinge auszuprobieren und mir etwas Gutes zu tun. Am liebsten in Form von Projekten. Auf den Sugar Cleanse von Janna bin ich schon vor einem Jahr über ihren Blog In Good Health aufmerksam geworden. Damals war aber an so etwas für mich noch nicht zu denken. Meine Tochter war erst wenige Monate alt, ich hielt sie auf dem Spielteppich sitzend zum Stillen im linken Arm und stapelte mit der rechten Hand Bauklötze mit meinem damals zwei Jahre alten Sohn. Bei Mahlzeiten war ich auch in den folgenden Monaten schwerpunktmäßig damit beschäftigt, meine zwei kleinen Gurus zu versorgen und wenn es dann mal um meinen Teller ging, aß ich um mein Leben …

 

Vor knapp zwei Monaten war endlich der richtige Zeitpunkt für mich gekommen: Denn nach den zwei Schwangerschaften und Stillzeiten sehnte ich mich danach, mich um meine Ernährung und um mich selbst zu kümmern. Appetit auf Input und gesundes Essen sozusagen.

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Inspiration in Sachen Ayurveda und gesunder Ernährung: Die zauberhafte Janna und ihr Sugar Cleanse

Die Begeisterung über den Sugar Cleanse hielt sich bei meiner Familie in Grenzen

Die Begeisterung in meiner Familie hielt sich in Grenzen: Mein Mann hatte Angst davor, mit in den zuckerfreien Sog gezogen zu werden. Stichwort: Mitgehangen, mitgefangen. Mein mittlerweile dreijähriger Sohn bangte um seine Gummibärchen. Nur meine einjährige Tochter gluckste unerschrocken in ihrem Hochstuhl. Ihr war meine Ernährungsphilosophie der Stunde schnurzpiepegal. Hauptsache ihr Teller war voll.

Huch, da sind ja ganz viele Mamas, denen es genauso geht wie mir!

Jetzt aber ans Eingemachte: Als Warm-up ging es in den ersten zwei Wochen des Online-Kurses erstmal darum, mental und körperlich auf die bevorstehende zuckerfreie Detoxphase eingestimmt zu werden.

 

  • Die erste Überraschung des Kurses erlebte ich bei der Vorstellungsrunde im Forum: Huch, da sind ja ganz viele Mamas, denen es genauso geht wie mir!

 

  • Die zweite Überraschung beim Durchblättern vom „Sugar Cleanse“-Kochbuch: Hmm, die Sachen klingen echt lecker und auch teilweise richtig süß. Bounty-Porridge – Musik in meinen Ohren!

 

  • Die dritte Überraschung beim „Küchen-Feng-Shui“, also dem Sichten unserer Vorräte:  Oh je, bei uns lagert aber ganz schön viel versteckter Zucker …

 

Interessierte Fragen bekam ich mit der Basis-Zutatenliste in der Hand im Bio-Laden meines Vertrauens. Die Verkäuferin freute sich über mein Projekt und das damit verbundene Verlangen nach Gojibeeren, Flohsamenschalen, Dinkelflocken,  Leinsamen, Buchweizen, Quinoa und Macapulver. Es sollte nicht der letzte Besuch gewesen sein …

 

Zurück am Schreibtisch suchte ich mir eine Affirmation aus einer von Janna zusammengestellten Sammlung heraus. Sie lautete:

„Ich öffne mich neugierig und unvoreingenommen allem, was mir begegnen wird.“

Zum Glück hatte ich einen Mindful Empowerment Coach an meiner Seite!

Aber auch mit meiner Affirmation konnte ich bei meinem Umfeld nicht punkten. Meine 96-jährige Oma war tödlichst beleidigt, als ich beim Besuch an Karneval auf meinen Berliner mit Erdbeermarmeladen-Füllung verzichtete. Meine Mama-Gang verdrehte die Augen, als ich das für mich vorgesehene Stück Marmorkuchen links liegen ließ. Nur mein Sohn freute sich, dass er alle Gummibärchen für sich hatte …

 

Wie passend, dass ich mit Laura Malina Seiler gleich einen Mindful Empowerment Coach an meiner Seite hatte. Laura begleitete das Programm virtuell mit drei großen Ms: Meditation, Motivation, Mindfulness. Sie stellte im ersten Podcast des Kurses eine wichtige Frage: Wie möchtest Du Dich in sechs Woche fühlen? Ja, wie denn bloß? Leichter, aufgeräumter, wie nach einem innerlichen Frühjahrsputz eben. Dieses Gefühl kramte ich in brenzligen Situationen (siehe oben) immer wieder hervor.

Der Sugar Cleanse-Alltag sah bei mir so aus,  dass ich mir jeden Mittwoch die komplette Lektion heruntergeladen habe und sie dann in den folgenden Tagen durchgegangen bin. Ich lernte welche Zuckerarten es gibt, wie der Blutzuckerspiegel funktioniert, welche Zuckeralternativen es gibt, worauf ich beim Einkaufen achten muss, warum Säfte und Smoothies tabu sind, mit welchen Gewürzen ich Süße kreieren kann.

 

Jede Lektion bestand aus fünf Elementen, durch die ich mich sehr gut vorbereitet auf die Herausforderungen der verschiedenen Kurswochen gefühlt habe, die aber auch durch die vielen Informationen Aufmerksamkeit und Konzentration verlangt haben. Defintiv Mindfood vom Feinsten und ein gutes Workout für die graue Zellen. Hier ein paar Beispiele:

1. Know How Hier hat Janna das komplexe Thema Zucker verständlich und anschaulich aufbereitetet. Es ging zum Beispiel um die Fragen: „Was ist Zucker überhaupt?“ oder „Was sagen Ayurveda und die traditionelle chinesische Medizin eigentlich zu einem hohem Zuckerkonsum?“

2. Action Step Hier gab's konkrete Aufgaben. In einer Woche hieß es da: „Küchen-Sadhana: Mach Deine Küche zu einem heiligen Ort!“ Ich habe diese Kapitel und seine Umsetzung geliebt!

3. Holistic Health Diese Rubrik war mein persönliches Highlight! Eine besonders schöne Lektion lautete: „Meditation – Nahrung für die Seele“.

4. Mindset Fragen wie: „Wo versteckt sich Dein Stress?“ oder „Wieviel Zucker brauche ich überhaupt?“ haben bei mir viel in Bewegung gebracht!

5. Detox-Tipp Johanna Langner vom Blog „Simplicity“ hat mich mit kleinen, einfachen Tipps unterstützt. Besonders hängen geblieben ist bei mir ihr Detox-Drink „Liver Cleanse Tonic“ mit Zitrone, Kurkuma und Wasser. Cheers!

 

Neben den vielen Highlights gab's natürlich auch ein paar Hürden zu nehmen: Die ersten Tage ohne Zucker waren für mich hart und ich fühlte mich sehr schlapp. Ich vermisste meinen morgendlichen O-Saft! An meinem Geburtstag Anfang März habe ich dann eine süße Ausnahme gemacht und mit meinen Gästen Sahnetorte gegessen. Am Abend habe ich es bitter bereut, denn ich bekam heftige Kopfschmerzen und ein schlechtes Gewissen dazu.

Die Chia-Bananen-Pancakes rissen alles wieder raus!

Familienintern entspannte sich die Situation übrigens sehr, als ich zum ersten Mal die Chia-Bananen-Pancakes aus dem „Sugar Cleanse“-Kochbuch machte. Sie sind unser neues Lieblingsfrühstück am Wochenende!


Mein Fazit der zuckererfreien Zeit: Ich habe nicht nur auf einer körperlichen Ebene Zucker weggelassen und dadurch als Nebeneffekt rund drei Kilo verloren, sondern in meinem ganzen Leben Glanz in die Hütte gebracht und auf verschiedenen Ebenen losgelassen: Stress zum Beispiel. Oder Anziehsachen aus meinem Kleiderschrank. Unsere Wohnung wurde ordentlicher und mein Blick auf die Welt klarer. Ich habe beim Lesen, Lernen, Einkaufen, Kochen und Essen viel über mich gelernt und mich zwischen Chiasamen, Maca-Tee und Mandelmus auch ein Stück weit wiedergefunden. Mission Mindfulness geglückt!


Vielen Dank, liebe Janna und alles erdenklich Gute für die Geburt und den Start als Familie!

Auf dem Blog In Good Health erfährst Du mehr zu Jannas Arbeit und Angebot. Vielleicht hast Du auch Lust im nächsten Jahr dabei zu sein? Hier geht es direkt zum Sugar Cleanse2018.

 

Auf der Seite von Laura Malina Seiler erfährst Du mehr über ihre Coachings, Podcasts und die Rise Up & Shine University.

 

Und hier entlang geht's zum Blog Simplicity von Detox-Expertin Johanna Langner.

The next Level: Ayurveda für Yoga Teacher

Falls Du Dich für Doshas, Gunas und Panchakarma interessierst, könnte das Online-Ausbildungsprogramm Ayurveda für Yoga Teacher etwas für Dich sein. Hüpf doch mal zu Jannas Weiterbildung für Yogalehrer!


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